Förderfibel

Projekte der Landschaftspflege (PdLRL M-V) 2015

Merkblatt

Ziel der Förderung

Zweck der Förderung sind der Erhalt und die Entwicklung naturnaher und historischer Kulturlandschaften, insbesondere ihrer charakteristischen Landschaftselemente und wertvollen Biotope. Dazu gehören auch denkmalgeschützte Garten- und Parkanlagen sowie Freiflächen. Die Maßnahmen dienen der Entwicklung des ländlichen Raumes, der Stärkung örtlicher Partnerschaften sowie der Verbesserung regionaler Wertschöpfung. Darüber hinaus soll die Öffentlichkeit für die Ziele und Maßnahmen der Landschaftspflege im ländlichen Raum sensibilisiert und die Natur für die Bevölkerung erlebbar gemacht werden

Gegenstand der Förderung:

Planungs-, Investitions-, Personal oder Sachkosten für

  • Projekte zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft
  • Anlage von Lehrpfaden und sonstigen Besuchereinrichtungen
  • Herstellung von Druckerzeugnissen, Informationstafeln, Internetpräsentationen und sonstigem Informationsmaterial
  • Durchführung von Fachveranstaltungen zur Information der Öffentlichkeit sowie die Präsentation auf Messen und Ausstellungen
Zuwendungsempfänger:

Landschaftspflegeverbände im Sinne des § 3 Absatz 4 des Bundesnaturschutzgesetzes, die sich satzungsgemäß der Landschaftspflege einer bestimmten Region widmen, durch integrierte Strategien zur Entwicklung des ländlichen Raums beitragen und ihren Sitz und Wirkungsbereich in Mecklenburg-Vorpommern haben

Zuwendungsvoraussetzungen:
  • Vorlage erforderlicher behördlicher Genehmigungen
  • Zuwendungsbetrag übersteigt bei Herstellung von Druckerzeugnissen und Durchführung von Veranstaltungen 500 €, ansonsten 2.000 €
Art und Umfang, Höhe der Zuwendungen
  • Projektförderung in Form einer Anteilfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • bis 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (De-minimis-Beihilfen)
Bewilligungsbehörde/ Antragstellung:
  • Landesforst Mecklenburg-Vorpommern - Anstalt des öffentlichen Rechts, Fritz-Reuter-Platz 9, 17139 Malchin; www.wald-mv.de
  • Antragstellung zum 31. März oder 31. August des laufenden Kalenderjahres