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Zulassungsbescheinigung Teil I - Ausstellung

Leistungsbeschreibung

Die Zulassungsbescheinigung Teil I ist ein amtliches Ausweispapier des Inhabers der Zulassung, das die amtliche Zulassung des Fahrzeugs zugunsten des Inhabers gegenüber jedermann beweist. Die Zulassungsbescheinigung Teil I fertigt die Zulassungsbehörde aufgrund des Nachweises einer EG-Typgenehmigung oder Einzelgenehmigung und nach Zuteilung des Kennzeichens aus und händigt sie im Zulassungsverfahren dem Antragsteller mit den gestempelten Kennzeichenschildern aus.

Vom jeweiligen Fahrer des Kraftfahrzeugs ist die Zulassungsbescheinigung Teil I mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen. Die Zulassungsbescheinigung Teil I wird auf einem besonderen Trägermaterial (Neobond, Farbe weiß), in das fälschungserschwerende Sicherheitsmerkmale eingearbeitet sind, ausgefertigt. Ebenso weist der Druck auf dem Trägermaterial fälschungserschwerende Sicherheitsmerkmale auf. Die seit dem 1.10.2017 ausgegebenen Vordrucke der Zulassungsbescheinigung Teil I weisen eine Druckstücknummer und einen maschinenlesbaren Sicherheitscode auf. Behauptet der Halter für ein bereits zugelassenes Fahrzeug seiner Ablieferungs- oder Vorlagepflicht deshalb nicht nachkommen zu können, weil ihm die Zulassungsbescheinigung Teil I verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen ist, so hat er auf Verlangen der Verwaltungsbehörde eine Versicherung an Eides statt über den Verbleib der Zulassungsbescheinigung Teil I abzugeben. Dies gilt auch, wenn jemand für eine verloren gegangene oder sonst abhanden gekommene Zulassungsbescheinigung Teil I eine neue Ausfertigung beantragt.


Rechtsgrundlagen

Erforderliche Unterlagen

Folgende Unterlagen sind mitzubringen:

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
  • ggf. Vollmacht, einschließlich Personaldokument des Vollmachtgebers - es sei denn, es handelt sich um eine notariell errichtete Vollmacht - und Personaldokument des Bevollmächtigten
  • eidesstattliche Versicherung (Bei Verlust der Zulassungsbescheinigung Teil I ist zusätzlich die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung erforderlich.)
  • die Zulassungsbescheinigung Teil II beziehungsweise der Fahrzeugbrief, wenn noch keine Zulassungsbescheinigung Teil II ausgestellt wurde
  • formlose Verlusterklärung des Fahrzeughalters bzw. Diebstahlsanzeige der Polizei
  • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung gemäß § 29 StVZO (HU-Prüfbericht).

Bei Vertretung durch einen Dritten zusätzlich:

  • eine schriftliche Vollmacht für die Zulassung
  • die schriftliche Einverständniserklärung über die Mitteilung eventueller Kraftfahrzeugsteuerrückstände sowie
  • im Fall der Steuerpflicht die Erteilung einer schriftlichen Ermächtigung zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer von einem Konto der/des Fahrzeughalterin/-s oder eines Dritten bei einem Geldinstitut
  • der Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung des Bevollmächtigten.

Bei Firmen ist darüber hinaus vorzulegen:

  • Bei Zulassung auf natürliche Personen zusätzlich die Gewerbeanmeldung
  • Bei Zulassung auf juristische Personen zusätzlich die Gewerbeanmeldung und der Handelsregisterauszug
  • Bei Zulassung auf eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusätzlich der Gesellschaftervertrag und die Erklärung der Vollmacht der zeichnungsberechtigten Personen laut Vertrag.

Bei Zulassung auf Minderjährige sind zusätzlich eine schriftliche Vollmacht der Erziehungsberechtigten sowie deren Personalausweise vorzulegen.

Voraussetzungen

Ist Ihnen der Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil I verloren gegangen oder gar gestohlen worden, ist dieses der kennzeichenführenden Zulassungsbehörde unverzüglich anzuzeigen.

Kosten

42,40 Euro GebOSt bei bereits vorhandener neuer Zulassungsbescheinigung
45,80 Euro GebOSt bei alten Fahrzeugpapieren

Verfahrensablauf

Erst aufgrund des Nachweises einer EG-Typgenehmigung oder Einzelgenehmigung und nach Zuteilung des Kennzeichens wird die Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I) ausgefertigt und ausgehändigt. Als Basis für die Ausfüllung der ZB II dient bei EG-Typgenehmigung die Übereinstimmungserklärung – das CoC-Papier.

Auf Antrag des Verfügungsberechtigten erfolgt die Zulassung des Fahrzeugs und seiner Anhänger bei Vorliegen einer Betriebserlaubnis, Einzelgenehmigung oder EG-Typgenehmigung durch Zuteilen eines amtlichen Kennzeichens, Abstempelung der Kennzeichenschilder und Ausfertigung der Zulassungsbescheinigung.

Nach Antragstellung prüft die Zulassungsbehörde die zum Fahrzeug gemachten Angaben und händigt die ausgefertigte Zulassungsbescheinigung aus.

Fristen

Es sind keine Fristen zu beachten.

Formulare

Formulare für Fahrzeugscheinverlust und zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung liegen bei den Zulassungsbehörden bereit.

Weiterführende Informationen

Wird nach Ausstellung einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil I für eine in Verlust geratene Bescheinigung diese wieder aufgefunden, hat der Halter oder Eigentümer des Fahrzeugs sie unverzüglich bei der zuständigen Zulassungsbehörde abzuliefern. Wenn der jeweilige Fahrer die Zulassungsbescheinigung Teil I oder sonstige Bescheinigung nicht mitführt, handelt er entgegen § 11 Absatz 6 Fahrzeug-Zulassungsordnung ordnungswidrig.

Hinweise

Die seit dem 1.10.2017 ausgegebenen Zulassungsbescheinigungen weisen eine Sicherheitsabdeckung mit dem Hinweis „Nur zur Außerbetriebsetzung Abdeckung entfernen (Dokument nur unbeschädigt gültig)” zur Verwendung einer internetbasierten Außerbetriebsetzung des Fahrzeugs auf.

Papierhersteller, Druckereien, Verlage sowie Zulassungsbehörden müssen Systeme der Objektsicherung und Fertigungskontrolle unterhalten, damit ein Verlust oder unberechtigter Zugriff bei Herstellung, der Lagerung und dem Versand von Rohmaterialien und Vordrucken ausgeschlossen bleibt.

Zuständige Stelle

Den Antrag auf Ausstellung einer Ersatz-Zulassungsbescheinigung stellen Sie bitte bei der Zulassungsbehörde Ihres Landkreises, der großen kreisangehörigen Stadt oder der kreisangehörigen Stadt, bei der Sie das Fahrzeug zugelassen haben. In Mecklenburg-Vorpommern nehmen in ihrem Gebiet die Landräte und (Ober)Bürgermeister der kreisfreien sowie der großen, kreisangehörigen Städte die Aufgaben der Zulassungsbehörde wahr. Örtlich zuständig ist die Behörde des Wohnorts, bei mehreren Wohnungen die der Hauptwohnung, bei juristischen Personen, Gewerbetreibenden und Selbstständigen oder Behörden die Behörde des Sitzes oder des Ortes der beteiligten Niederlassung oder Dienststelle.

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