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Tierarzt/ Tierärztin - Zulassung (Approbation)

Leistungsbeschreibung

Um den Beruf als Tierarzt oder Tierärztin in Deutschland ausüben zu können, ist eine gesonderte Berufsberechtigung - die Approbation oder die Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des tierärztlichen Berufs - erforderlich.

Die Approbation wird von dem Bundesland erteilt, in dem die tierärztliche Prüfung abgelegt wurde bzw., wenn die tierärztliche Ausbildung außerhalb von Deutschland erfolgt ist, von dem Bundesland, in dem der tierärztliche Beruf in niedergelassener Tätigkeit ausgeübt werden soll.

Die Entscheidung über die Erteilung der Approbation wird im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz getroffen (§ 13 Abs. 5 BTÄO).


Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

In Mecklenburg-Vorpommern kann gegen den Bescheid innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem zuständigen Verwaltungsgericht schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle erhoben werden.

Erforderliche Unterlagen

Notwendig sind die gemäß § 4 der Bundes-Tierärzteordnung (BTÄO) und § 63 der Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV) erforderlichen Unterlagen. Sie können ohne bestimmte Formvorgaben an die zuständige Behörde gerichtet werden.

Für die Bearbeitung des Antrages auf Erteilung der Approbation sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • der Personalausweis bzw. Reispass mit aktueller Meldebestätigung,
  • eine Erklärung darüber, ob gegen den Antragsteller/die Antragstellerin ein gerichtliches Strafverfahren oder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig ist,
  • eine ärztliche Bescheinigung, die nicht älter als einen Monat sein darf, aus der hervorgeht, dass der Antragsteller/die Antragstellerin nicht aus gesundheitlicher Sicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist,
  • die Geburtsturkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern, bei Verheirateten auch die Heiratsurkunde oder ein Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch,
  • ein amtliches Führungszeugnis, das nicht älter als einen Monat sein darf,
  • das Zeugnis über die Tierärztliche Prüfung,
  • bei Antragstellern aus einem Drittland oder bei Rußlanddeutschen zur Erlangung der deutschen Approbation ein Zertifikat über die bestandenen Kenntnisstandprüfungen vor einem Prüfungsausschuss für die Tierärztliche Prüfung (§§ 28, 29 TAppV) oder bei Antragstellern aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union eine Konformitätsbescheinigung der zuständigen Behörde zwecks Bestätigung der Gleichwertigkeit der tierärztlichen Diploms und
  • ein kurzer Lebenslauf.

Die erforderlichen Bescheinigung sind in Urschrift, in amtlich beglaubigter Abschrift oder amtliche beglaubigter Ablichtung vorzulegen. Soweit die Nachweise nicht in deutscher Schrift ausgestellt sind, sind sie zusätzlich in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.

Der Antragsteller/die Antragstellerin muss über die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen (§ 4 Abs. 1 Nr. 5 BTÄO).

Kosten

Die Erteilung der Approbation des tierärztlichen Berufs ist kostenpflichtig. Die Gebühren bestimmen sich nach der jeweils geltenden Landes-Verwaltungskostenordnung.

In Mecklenburg-Vorpommern wird gemäß Veterinärverwaltungskostenverordnung (vom 17. Dezember 2008, GVOBl M-V S. 2, Gebührennummer 1.2.1) für die Erteilung der Approbation eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 164,00 Euro bis 205,00 Euro erhoben.

Fristen

Der Antrag auf Erteilung einer Approbation bzw. die Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des tierärztlichen Berufs muss vor Ausübung des tierärztlichen Berufs gestellt werden.

Formulare

Zwecks Erteilung der Approbation ist ein formloser Antrag an die Oberste Veterinärbehörde zu stellen. Dem Antrag sind die oben genannten Unterlagen beizufügen.

Hinweise

Ein tierärztliches Tätigwerden vor Erteilung der Approbation kann zu strafrechtlichen Folgen gemäß § 132a Strafgesetzbuch (StGB) führen.
Ebenfalls sind die Regelungen des Arzneimittelgesetzes zu beachten.

Zuständige Stelle

Für die Bearbeitung des Antrages ist die oberste Veterinärbehörde des Landes zuständig. In Mecklenburg-Vorpommern ist dies das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, 19048 Schwerin.

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