Förderfibel

Tierheim-Förderrichtlinie (TierH-RL M-V)

Merkblatt

Richtlinie:

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Einrichtungen, die der Unterbringung von Tieren dienen (Tierheim-Förderrichtlinie – TierH-RL M-V)

Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt
Vom 20. Mai 2019
– VI 500 - 722 –
VV Meckl. Vorp. G.-Nr. 630 - 372

Fundstelle: AmtsBl. M-V 2019 S. 556

Zweck und Ziel:

Verbesserung der Tierschutzsituation von untergebrachten Fundtieren, fortgenommenen, eingezogenen oder sichergestellten Tieren oder kranken, verletzt aufgefundenen oder aus einem anderen Grund hilflosen Wildtieren in M-V

Wer wird gefördert:

vorrangig gemeinnützige Vereine, Verbände, Initiativen u. ä. , die Einrichtungen zur Tierunterbringung in M-V unterhalten

Was wird gefördert:
  • ausschließlich bauliche Maßnahmen (Neu-, Erweiterungs-, Aus- und Umbauten und Modernisierungen, Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen und energetischen Funktionalität und Maßnahmen zur Verbesserung der Ausstattung, Ausgestaltung und Ausrüstung von Tierunterbringungsplätzen) in Einrichtungen, die der Unterbringung von herrenlosen Tieren, Fundtieren, behördlich beschlagnahmten Tieren sowie kranken, verletzt aufgefundenen oder aus einem anderen Grund hilflosen Wildtieren dienen
  • laufende Kosten für den Betrieb eines Tierheims sowie z. B. Kosten für den Grunderwerb werden nicht gefördert.
Wie wird gefördert:

Die Zuwendung wird im Wege einer Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses grundsätzlich bis 50 Prozent der förderfähigen Investitionen. Sofern bei der Kommune, in der die Einrichtung gelegen ist, die dauernde Leistungsfähigkeit eingeschränkt oder gefährdet ist, kann der Fördersatz auf maximal 70 Prozent erhöht werden. Ist die Leistungsfähigkeit weggefallen ist, kann der Fördersatz auf maximal 90 Prozent erhöht werden. Maßgeblich ist die Einordnung nach dem rechnergestützten Haushaltsbewertungs- und Informationssystem der Kommunen (Rubikon), die das Landesförderinstitut nach Antragstellung ermittelt. Unentgeltliche Arbeitsleistungen des Zuwendungsempfängers (unbare Eigenleistungen) sowie projektbezogene Sachspenden können als Eigenanteil an der Finanzierung anerkannt werden.

Antragsverfahren

Der Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung ist schriftlich unter Verwendung des Antragsformulars bei der Bewilligungsbehörde einzureichen. Bewilligungsbehörde ist das Landesförderinstitut M-V. Über die Zuwendungen entscheidet die Bewilligungsbehörde durch schriftlichen Bescheid.

Antragsunterlagen:

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
www.lfi-mv.de/foerderungen/tierheime/index.html

Ansprechpartner:

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern

Kontaktdaten unter:
www.lfi-mv.de/foerderungen/tierheime/index.html