Förderfibel

Förderung von Kinderspielplätzen im ländlichen Raum (Spielplatzförderrichtlinie – SpielplFöRL M-V)

Merkblatt

Richtlinie:

Richtlinie für die Förderung von Kinderspielplätzen im ländlichen Raum (Spielplatzförderrichtlinie – SpielplFöRL M-V) vom 29. April 2019 – VI 340 – VV Meckl. Vorp. Gl.-Nr. 630 - 371,
Fundstelle: AmtsBl. M-V 2019 S. 532

Zweck und Ziel:

Gestaltung und Erneuerung von Kinderspielplätzen auf Flächen in Gemeinden des ländlichen Raums. Ziel ist die Schaffung und Erhaltung bedarfsgerechter öffentlicher Aufenthalts- und Begegnungsräume für Familien mit Kindern.

Wer wird gefördert:

Zuwendungsberechtigt sind ausschließlich Gemeinden, ausgenommen die kreisfreien und großen kreisangehörigen Städte.

Was wird gefördert:

Gefördert werden vorrangig Maßnahmen der grundhaften Erneuerung und Sanierung sowie auch der Neuerrichtung von Kinderspielplätzen. Hierzu zählen:

  • die Anschaffung von kindgerechten Spielplatz- und Bewegungsgeräten sowie von ergänzenden Ausstattungen für öffentliche Spielplätze (zum Beispiel Sitzbänke, Abfallsammler, Fahrradständer),
  • Baumaßnahmen und Pflanzungen zur Platzgestaltung, einschließlich flächenabgrenzender Maßnahmen (zum Beispiel Umzäunung, Heckenpflanzung) sowie die Errichtung der unter Buchstabe a genannten Ausstattungen,
  • Planungsleistungen,
  • erforderliche Gebrauchsabnahmen durch sachkundige Personen (zum Beispiel nach DIN EN 1176) für die Erstabnahme von Kinderspielplätzen und Spielplatzgeräten.

Die genauen Anforderungen sind der Richtlinie zu entnehmen.

Wie wird gefördert:

Die Höhe der Zuwendung beträgt:

  • 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei gesicherter und eingeschränkter dauernder Leistungsfähigkeit der Gemeinde,
  • 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei gefährdeter dauernder Leistungsfähigkeit der Gemeinde,
  • 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei weggefallener dauernder Leistungsfähigkeit der Gemeinde

und ist auf 20 000 Euro je Kinderspielplatz begrenzt.

Details sind der Richtlinie zu entnehmen.

Antragsverfahren:

Die Zuwendungen werden auf Antrag gewährt.

Der Antrag ist unter Verwendung des Vordrucks gemäß Anlage 1 bis zum 31. Mai des Jahres, in dem das Vorhaben durchgeführt werden soll, bei der Bewilligungsbehörde zu stellen.

Antragsunterlagen:

Informationen zur Antragstellung sind bei der zuständigen Bewilligungsbehörde zu erhalten oder der Richtlinie zu entnehmen.

Ansprechpartner:

Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt:

www.stalu-mv.de