Förderfibel

Richtlinie zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung, Wiedernutzbarmachung devastierter Flächen und Rekultivierung von Deponien

Merkblatt

Zweck und Ziel:

Förderung der nachhaltigen Siedlungsentwicklung in kleinstädtisch geprägten ländlichen Gemeinden bis 10 000 Einwohner ( Förderbereich 1)
Dieser Förderbereich wird durch das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung MV betreut.

Förderung der Wiedernutzbarmachung devastierter Flächen und der Rekultivierung von Siedlungsabfalldeponien (Förderbereich 2)
Dieser Bereich wird durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV betreut.

Wer wird gefördert:

Förderbereich 1: Antragsberechtigt sind 41 kleinstädtisch geprägte Gemeinden (Anlage 1 der Förderrichtlinie).

Förderbereich 2: Antragsberechtigt sind Gemeinden, Ämter, Landkreise sowie deren juristische Personen.

Was wird gefördert:

Förderbereich 1: Gefördert werden können

  • die Errichtung und Änderung von öffentlichen Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen,
  • Inwertsetzung öffentlich historisch wertvoller oder ortsbildprägender Gebäude und Ensembles zu deren Nachnutzung, Gestaltung historischer Ortskerne sowie
  • Herstellung und Änderung von öffentl. Erschließungsanlagen, Anlegen von Stadtteilparks und öffentl. Grünflächen, Sanierung/Entwicklung/Revitalisierung von Industrie-, Gewerbe-, Verkehrs-, Militärbrachen, wenn ein konkretes Nachnutzungskonzept vorliegt.

Förderbereich 2: Maßnahmen im ländlichen Raum zur

  • Wiedernutzbarmachung von devastierten Flächen, deren Nachnutzung nicht absehbar ist (Unter „devastierte Fläche“ im Sinne dieser Richtlinie wird die Beräumung der Fläche von abgelagerten Abfällen und deren Entsorgung verstanden. Dabei ist als Abfall nicht der Abriss marode Bausubstanz und die Beräumung des dadurch entstehenden Abraumes zu verstehen.)
  • Rekultivierung von Siedlungsabfalldeponien oder –abschnitten, die sich jeweils in der Stilllegungsphase befinden und deren Ablagerungsbetrieb im Zeitraum vom 01.07.1990 bis 31.12.1997 eingestellt wurde.
Wie wird gefördert:

Die Zuwendung wird als Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung gewährt. Sie beträgt 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Die Zweckbindungsfrist beträgt fünf Jahre.

Im Förderbereich 1 gelten für Erschließungsanlagen Förderobergrenzen/m².

Antragsverfahren

Die Zuwendungen werden formgebunden auf schriftlichen Antrag gewährt.

Der Antrag ist im
Förderbereich 1     bis zum 31.03. oder 30.09.
Förderbereich 2     bis zum 28./29. 02. oder 30.09. eines jeden Jahres

über die zuständige Rechtsaufsichtsbehörde einzureichen.

Bewilligungsbehörde ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern

Antragsunterlagen

Alle Formulare können beim
Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI),
Werkstraße 213, 19061 Schwerin
angefordert

oder unter

https://www.lfi-mv.de/foerderungen/nachhaltige-laendliche-entwicklung-devastierte-flaechen-und-deponien/index.html
heruntergeladen werden.

Ansprechpartner

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern