Förderfibel

Förderrichtlinie für frauenpolitische Maßnahmen

Merkblatt

Ziele:

Ziele der Richtlinie sind:

  • die frauenspezifischen Probleme und deren Bewältigung aufzuzeigen
  • die Steigerung der Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Frauen,
  • die Stärkung individueller Fähigkeiten von Frauen,
  • die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Stellung der Frauen im privaten und öffentlichen Leben,
  • die Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechtes der Frauen zu gewährleisten.
Zuwendungsempfänger:

Zuwendungen können

  • gemeinnützige, rechtsfähige, eingetragene Vereine und Verbände, mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern
  • Gemeinde- und Landkreise Mecklenburg-Vorpommerns als Träger von Frauenprojekten erhalten.
Zuwendungsvoraussetzungen:

Zuwendungen werden gewährt unter der Voraussetzung dass,

  • der Träger der Maßnahme seinen Sitz in Mecklenburg-Vorpommern hat
  • die sachgerechte, zweckentsprechende und wirtschaftliche Verwendung der Mittel gewährleistet wird
  • die Maßnahme die frauen- und gleichstellungspolitische Zielsetzung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Landesregierung beinhaltet und unterstützt
  • mindestens 20 % der Gesamtkosten als Eigenanteil erbracht werden (darunter fallen auch Teilnehmerbeiträge)
Gegenstand der Förderung:

Förderungsfähig sind:

  • Maßnahmen mit dem Ziel der Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frau und Mann
  • Frauenprojekte mit lokaler Bedeutung, modellhaftem Charakter oder wenn es überregionale Projekte sind oder neue bzw. beispielgebende Inhalte/ Ziele entwickelt werden

Maßnahmen sind zeitlich abgegrenzte, frauenpolitisch bedeutsame Vorhaben. Themenstellung, Programm und Methoden müssen dabei so angelegt sein, dass ein Beitrag zu einer partnerschaftlichen Gesellschaft geleistet wird.


Nicht förderungsfähig sind:

  • Veranstaltungen, Seminare u. ä. mit weniger als 10 Teilnehmerinnen und weniger als 3 Stunden
  • Veranstaltungen, die der verbandsinternen Arbeit satzungsgemäßer Gremien dienen (z. Bsp. Mitgliederversammlung)
Fördersätze:

Die Zuwendung wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung gewährt. Die Zuwendung kann höchstens 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen.

Im Ausnahmefall ist eine Förderung in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung von mehr als 80 % oder einer Vollfinanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben möglich. Über Ausnahmen entscheidet die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Landesregierung.

Ansprechpartner

Anträge sind an die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Landesregierung zu richten.

Nachhaltigkeit der Förderung:

Eine gleichzeitige Förderung aus anderen öffentlichen Förderprogrammen wird bei dieser Förderung berücksichtigt.

Grundsätzliches zum Antragsverfahren und den Antragsunterlagen:

Der Antrag ist rechtzeitig, mindestens 8 Wochen vor Beginn der Maßnahme mittels eines Vordruckes schriftlich einzureichen. Der Antrag muss alle Angaben, Erläuterungen und Begründungen enthalten, die für eine sachgerechte Förderentscheidung notwendig sind.